E-Zigaretten sind nicht die Ursache der Erkrankungen in den USA

Als Anbieter von E-Zigaretten ist es uns ein Anliegen, unseren Kunden
wichtige Informationen im Bereich E-Zigaretten zukommen zu lassen.

Da zurzeit grosse Unsicherheit, aufgrund der Vorfälle in den USA, besteht
möchten wir hier die aktuellsten und wichtigsten Informationen zur Verfügung stellen.

Wie durch die Schweizer Medien verstärkt berichtet, gab es in den USA mehrere
Personen, welche aufgrund einer Lungenerkrankung ins Spital eingeliefert wurden.
Bis heute sind sechs Tote zu beklagen.
Die Ursache war hierbei unbekannt, im Verdacht als Auslöser für die Erkrankung
standen E-Zigaretten im Verdacht. [1]

Die Symptome der Erkrankung umfassten hierbei nicht nur Erbrechen, Herzrasen,
Herzinsuffizienz und Bluthochdruck. Bei vielen Geschädigten wurde eine Pneumonie
beschrieben, die man im allgemeinen Sprachgebrauch als Lungenentzündung bezeichnet.
Man konnte in bildgebenden Verfahren dunkle Stellen in den Lungen nachweisen.

Es war ersichtlich, dass akut etwas inhaliert worden sein musste,
was diese Symptome auslöste und sogar bei sechs Menschen zum Tod geführt hatte.
Da die Geräte, wie auch die Liquids jedoch keine Gemeinsamkeit aufwiesen,
konnten diese nicht klar in Verbindung gebracht werden.

Es wäre überraschend und unplausibel, wenn mehr als zehn Jahre
nach Einführung der E-Zigarette plötzlich stark gehäuft
akute Erkrankungen systematisch auftreten würden.
Zudem waren die Fälle geografisch alleine auf die USA beschränkt.



Handelsübliche E-Zigaretten sind nicht der Auslöser:

Zurück zu führen ist die Lungenerkrankung auf illegal gepanschte Liquids,
welche auf dem Schwarzmarkt der USA kursieren.

Nachdem die  meisten der Geschädigten THC-haltige Liquids konsumiert hatten,
welche sie „auf der Strasse“ erwarben war klar, dass es sich hierbei
nicht um handelsübliche Produkte handelt.

Dementsprechend hatte das US-Amerikanische FDA (Food and Drug Administration,
Lebensmittel und Medikamenten Verwaltung der USA) am 06.09.2019 bereits
eine Meldung veröffentlicht, in welcher von THC-haltigen Liquids und vom Kauf
unbekannter Kartuschen abgeraten wird. [2]

Ebenso wurde am 10.09.2019 ein Hersteller von illegalen THC-haltigen
Liquidkartuschen angeklagt, der seit Januar 2018 solche Produkte
in grosser Zahl in Umlauf gebracht haben soll. [3]

Es setzte sich darauffolgend eine Reihe von unabhängigen Medien
für Untersuchungen ein, um den genauen Auslöser der Erkrankung zu eruieren.

Neben dem synthetischen THC (Tetrahydrocannabinol, psychoaktive Substanz)
welches als Mitverursacher noch nicht ausgeschlossen werden kann,
enthielten die gepanschte Liquids auch
die Substanz Vitamin-E-Acetat (Synthetisches Vitamin, Provitaminen).
Dieses wurde den Liquids beigemischt, um das Liquid zähflüssiger
sowie THC-haltiger erscheinen zu lassen. [4]

Auch dies griff die FDA in ihrer Mitteilung bereits auf, in welcher sie auch
klar deklarierten, dass es sich bei den meisten Fällen um Folgen des Konsums von
verunreinigten THC [5] Liquids handelt.

Diese Erkenntnisse sollten deutlich machen,
dass die Ursache für die Vorfälle in den USA nicht bei der handelsüblichen
E-Zigarette und den regulär verkauften Liquids liegt,
sondern ausschliesslich bei unregulierten und mit Drogen versetzten Liquids,
die illegal auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.


Somit sind handelsübliche E-Zigaretten, wie sie in der Schweiz verkauft werden,
als Ursache auszuschliessen.
Einerseits sind die Liquids in der Schweiz bereits standardisiert,
andererseits weisen wir darauf hin, dass THC in der Schweiz illegal und
somit in keinem handelsüblichen Liquid enthalten ist.


Äusserungen von Fachleuten:

Zum Thema E-Zigaretten wird Mitte Oktober 2019 ein neuer
Ratgeber des Fachhochschulverlag Frankfurt a.M. / Verlag
für angewandte Wissenschaft [9] 
erscheinen,
welchen wir nach Veröffentlichung über unsere Online- sowie Offlinekanälen
den E-Zigaretten Konsumenten/innen zum Kauf anbieten werden.
Das Buch Ratgeber E-Zigarette – 2. Auflage können wir wärmstens empfehlen.
Das Buch wiederspiegelt vor allem sachlich, dass die E-Zigarette weiterhin zu
mindestens 95% weniger schädlich ist gegenüber dem Tabakrauch.
Jährlich sterben rund 10.000 Personen in der Schweiz
an den Folgen des Rauchens dies sind somit 26 Todesfälle pro Tag. [10]
 

Quellen

[1]

 
CDC (Centers for Diseas Control and Prevention, „Transcript of August 23, 2019,
Telebriefing on Severe Pulmonary Disease Associated with Use of E-cigarettes,“
https://www.cdc.gov/media/releases/2019/t0823-telebriefing-severe-pulmonary-disease-e-cigarettes.html, 2019.

 
[2]


 
FDA (Food and Drug Administration), „Vaping Illnesses: Consumers can Help Protect
Themselves by Avoiding Tetrahydrocannabinol (THC)-Containing Vaping Products,“
https://www.fda.gov/consumers/consumer-updates/vaping-illnesses-consumers-can-help-protect-themselves-avoiding-tetrahydrocannabinol-thc-containing, 2019.

 
[3]

 
ABC News, „Wisconsin brothers accused of running illegal THC vape cartridge 'empire',“ ABC News, pp.
https://abcnews.go.com/US/wisconsin-brothers-accused-running-illegal-thc-vape-cartridge/story?id=65558903, 2019.

 
[4]

 
VapersGuru, „Update: Tote durch E-Zigarette in den USA,“ pp.
https://www.vapers.guru/2019/09/15/update-tote-durch-e-zigarette-in-den-usa/, 2019.

 
[5]

 
Vapers Guru, „Welle in den USA: Gepanschte Drogen sind die Ursache,“ pp.
https://www.vapers.guru/2019/08/29/welle-in-den-usa-gepanschte-drogen-sind-die-ursache/, 2019.

 
[6]


 
BAG (Bundesamt für Gesundheit), „Produkteregister Chemikalien,“
https://www.gate.bag.admin.ch/rpc/ui/products/search?searchTerm=insmoke&sortBy=cpid&sortDirection=asc&lch=1568708927991&
searchArea=CPID,PRIMARYNAME,CLASSIFICATION_NUMBER, 2019.

 
[7]

 
Prof. Dr. Bernd Mayer (Pharmakologe und Professor an der Universität Graz),
„Beitrag zu den Lungenerkrankungen in den USA,“
, 2019.

 
[8]

 
Prof. Dr. Bernd Mayer (Pharmakologe und Professor an der Universität Graz),
„Beitrag zu Dampfen statt Rauchen Teil 20a Update & Nachlese,“
, 2019.

 
[9]
 
Staatliche Fachhochschule in Frankfurt am Main, E-Zigaretten Ratgeber,
https://www.frankfurt-university.de/, 2019.

 
[10]
 
BAG (Bundesamt für Gesundheit), „Zahlen & Fakten: Tabak,“
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/zahlen-und-statistiken/
zahlen-fakten-zu-sucht/zahlen-fakten-zu-tabak.html, 2019.

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